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Forschungsprojekte

ImRoNet

ImRoNet Automatica 2010

ImRoNet - Internetbasierte multimediale/multimodale Nutzerschnittstellen zur Teleoperation von Robotern



Das Projekt ImRoNet bearbeitete Fragestellungen der Mensch-Maschine-Interaktion, vor allem bei robotergestützter Teleoperation.

Zu diesem Projekt steuerte Neobotix eine MP-M470 bei, die noch um einen zusätzlichen Rechner, einen Arm und ein spezielles Sensorsystem ergänzt wurde.
Außerdem wurde ein MM-500 eingesetzt, der an seinem Arm einen von Firma Beckhoff neu entwickelten Panel-PC trägt und damit unterstützende Informationen direkt im Bild anzeigen kann (Augmented Reality). Dadurch können zum Beispiel riskante Wartungsarbeiten deutlich erleichtert werden.

Die Abschlusspräsentation des Projekts fand auf der Automatica 2010 statt. Sie können ein Video dazu in unserem Downloadbereich finden.
INDIGO

INDIGO

INDIGO - Interaction with Personality and Dialogue Enabled Robots



Im INDIGO-Projekt wurde ein mobiler Roboter entwickelt, der zu natürlicher Interaktion mit dem Menschen in der Lage ist.

Während des vom Februar 2007 bis zum Februar 2010 laufenden Projektes arbeitete Neobotix mit Partnern aus aller Welt zusammen. Neben der Albert-Ludwig Universität Freiburg waren unter anderem die Foundation for Research and Technology - Hellas, die University of Edinburgh, die Universität Genf, die Acapela Group aus Belgien und Hanson Robotics aus den USA beteiligt.

Neobotix steuerte einen mobilen Roboter vom Typ ME-470 bei, der mit einem speziellen Roboterkopf von Hanson Robotics ausgestattet wurde.
Zusammen mit besonders angepassten Kameras und Mikrofonen und der hochspezialisierten Software der anderen Partner ist so eine beispiellose Interaktion zwischen Mensch und Roboter möglich.
Desire Technologieplattform

DESIRE



Im Desire-Projekt arbeiteten zahlreiche Partner aus Industrie und Forschung zusammen, um den Stand der Technik auf allen Gebieten, die die Servicerobotik tangieren, zu vereinen.

Anders als in anderen Forschungsprojekten ging es bei Desire nicht darum, Durchbrüche in einem Spezialgebiet zu erzielen oder einen begrenzten Anwendungsfall zu realisieren. Vielmehr sollte die aktuell beste Technologie aus allen Bereichen der Robotik zusammengeführt und alltagstauglich gemacht werden.
Das Ergebnis des Projekts steht als Basiswissen für alle weiteren Forschungsprojekte auf diesem Gebiet zur Verfügung.

Neobotix steuerte zu diesem Projekt, das am 1. Oktober 2005 begann und bis zum 05.11.2009 lief, ein komplettes omnidirektionales Fahrwerk bei und konstruierte und realisierte den gesamten Rumpf inklusive der CFK-Außenhülle.
rob@work 2
(c) Fraunhofer IPA 2008

rob@work 2



Seit Juli 2008 arbeitet beim Fraunhofer IPA der rob@work 2. Dabei handelt es sich um das Nachfolgeprojekt des rob@work, für den Neobotix bereits die mobile Plattform geliefert hat (siehe unten).

Dieser neue mobile Manipulator basiert auf der dritten Generation der MP-L655 und bietet bei schlankerem Aufbau deutlich mehr Funktionen und verbesserte Eigenschaften. So wird zum Beispiel durch einen zweiten Laserscanner das komplette Umfeld des Roboters lückenlos überwacht.

Die flachere Plattform trägt einen modernen Leichtbauarm der Firma Schunk. Dieser Arm ist mit seinen sieben Gelenken nicht nur extrem beweglich, sondern bietet außerdem den großen Vorteil, dass seine gesamte Elektronik in den Arm selbst integriert ist. Dadurch entfällt der zusätzliche Schaltschrank, und es bleibt mehr Platz auf der Ladefläche um Objekte abzulegen oder Zusatzkomponenten zu montieren.
Care-O-Bot 3 Care-O-Bot 3
(c) Fraunhofer IPA 2008

Care-O-Bot 3



Für den im Juni 2008 der Öffentlichkeit vorgestellten Care-O-Bot 3 konstruierte und lieferte Neobotix nicht nur die omnidirektionale Plattform, sondern übernahm für das Fraunhofer IPA auch den Aufbau der grundlegenden, inneren Mechanik und Elektrik des Torsos.

Die speziell für das IPA entwickelten Fahr-Dreh-Antriebe können jedes der vier Antriebsräder unabhängig voneinander um die Hochachse ausrichten und ermöglichen damit fast beliebige Fahrten in der Ebene. Ein Lithium-Ionen-Akku sorgt trotz der vielen integrierten Motoren und Computer für akzeptable Laufzeiten.

Einige weitere wichtige Merkmale sind die flexible, weiche Verkleidung über dem beweglichen Torso und der Sensorkopf mit Stereo- und 3D-Kamera, der sowohl nach vorne wie auch nach hinten gerichtet werden kann. Ein Leichtbauarm von Schunk mit Dreifingerhand ermöglicht effektive Interaktion mit der Umgebung.

In den kommenden Jahren wird der Care-O-Bot 3 kontinuierlich weiterentwickelt werden und gleichermaßen die bekannten wie auch viele neue Aufgaben der Servicerobotik im Haushalt lösen.

MP-M470 ANSO MP-M470 ANSO

Commissariat a l'Energie Atomique - ANSO



Das Ziel des ANSO-Projektes, an dem das Commissariat a l'Energie Atomique beteiligt ist, ist die Schaffung einer Softwareplattform im Bereich der multimedialen Netzwerke. Zudem soll auch die Möglichkeit der direkten physischen Interaktion über das Netzwerk erweitert werden.

Für dieses Projekt wurde eine Roboterplattform vom Typ MP-M470 mit einem 6-achsigen Manipulator des Typs ARM von Exact Dynamics kombiniert.

Der ARM-Manipulator, urspünglich für den Einsatz an elektrischen Rollstühlen und die Bedienung durch körperbehinderte Personen konzipiert, erhält damit völlig neue Einsatzmöglichkeiten.
Im Downloadbereich finden Sie ein Demonstrationsvideo des "SAM" getauften Roboters.
Assistor

ASSISTOR

Das Forschungsprojekt ASSISTOR, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), wurde in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut Fraunhofer IPA und den Firmen ELAN, Reis Robotics, Schunk, der Sick AG, Vision&Control und Neobotix durchgeführt.
Die Ziele des Forschungsprojektes waren:
  • Entwicklung neuer robuster mechatronischer Systeme für die direkte Mensch-Maschine-Interaktion
  • Entwicklung von Verfahrensabläufen sowie flexibel konfigurierbaren Sensor- und Steuerungssystemen für die sichere und effiziente Zusammenarbeit von Mensch und Maschine
  • Erarbeitung von Grundlagen für die Zulassung und Normung von Handhabungssystemen, in denen eine Zusammenarbeit mit dem Menschen gegeben ist
  • Entwicklung von Sicherheitsmechanismen für artikulierte Manipulatoren auf der Basis von Umgebungs- und Personenerfassung
  • Aufbau von Demonstratoren für praxisrelevante Szenarien aus der Produktionstechnik zum Nachweis der Praxistauglichkeit und Robustheit des neuartigen Konzepts
  • Ermittlung von Kenndaten, wie zu erwartende Taktzeiten, Verfügbarkeit und Anlagenkosten als Grundlage für den weitreichenden industriellen Einsatz
Neobotix hat die Ergebnisse dieser Arbeit im November 2005 präsentiert.

Care-O-bot Care-O-bot

MORPHA

Die Leitidee des Forschungsvorhabens MORPHA war es, intelligente mechatronische Systeme, insbesondere Robotersysteme, mit leistungsstarken Kommunikations-, Interaktions- und Verhaltensmechanismen auszustatten. Diese sollten die Systeme befähigen, mit dem menschlichen Benutzer unter dessen Anleitung und Kontrolle zu kooperieren und ihm zu assistieren. Sie orientieren sich an der menschlichen Gestalt ebenso wie an den menschlichen Sinnen. Der Begriff "anthropomorph" ist also weiter gefasst, als im üblichen Sprachgebrauch. Er soll als "menschenähnlich" im weitesten Sinn verstanden werden und auch die menschlichen Sinne umfassen.
Neben der Sprache, stellte die visuelle Kommunikation, beispielsweise über Gesten, ein wichtiges Thema des Vorhabens dar. Diese Form der Kommunikation wird die Kontrolle und Kommandierung sowie die "Belehrung" und "Programmierung" der Assistenzsysteme erleichtern. Ein weiterer menschlicher Sinn, der in die Interaktion zwischen Mensch und Maschine mit einbezogen werden soll, ist das "Fühlen", also das Wahrnehmen und Reagieren auf Kräfte.
In dem Forschungsprojekt wurde eine MP-M470 Plattform mit einem RA-6A Arm als Versuchsträger benutzt.
Mehr Informationen über Care-O-Bot und Care-O-Bot 2 finden Sie unter http://www.care-o-bot.de

Robot-at-work Robot-at-work

rob@work

Das Ziel des 'Marktorientierte Vorlaufforschung (MaVo)' Projektes ist die Entwicklung von Verfahren und Produkten, welche die Zuverlässigkeit und Flexibilität mit Hilfe von künstlicher Intelligenz garantieren.
Fraunhofer IPA benutzt in diesem Projekt den MobileArm-PA10 (eine MP-L655 Plattform mit einem Mitsubishi PA-10 Manipulator) von Neobotix als Versuchsträger. Das Projekt rob@work ist Teil des MaVo Projektes. rob@work (PDF)